Seit dem Sturz des Assad-Regimes werden deutlich weniger Syrer in Deutschland als schutzberechtigt anerkannt. In etwa 95 Prozent der Fälle werden ihre Asylanträge abgelehnt. Zugleich wurden seit 2015 bereits Hunderttausende Syrer eingebürgert.
Nur rund fünf Prozent der Asylanträge, die Syrer in Deutschland stellen, werden derzeit anerkannt. Das geht aus einer Anfrage der Linken-Politikerin Clara Bünger im Bundestag hervor, wie n-tv berichtet. Religiöse und ethnische Minderheiten in Syrien sind von dieser Entwicklung offenbar weniger stark betroffen.
Seit der Machtübernahme durch Ahmed al-Scharaa im Jahr 2024 sehen sich bestimmte Minderheiten in Syrien zunehmenden Bedrohungen ausgesetzt. Vor allem Alawiten und Drusen fürchten weitere Verfolgung durch die syrische Führung. Das war auch Anlass für mehrere Demonstrationen gegen den syrischen Machthaber, als dieser Ende März Bundeskanzler Friedrich Merz in Deutschland besuchte.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











