Frauenquoten sind Unsinn. Zumindest dann, wenn man auf die Kraft des fairen Wettbewerbs vertraut. Natürlich kann man es anders sehen und behaupten: ohne Frauenquoten wären Frauen unterrepräsentiert. Mit dem Vorwurf mangelnder Repräsentanz lässt sich jede Quote begründen. Angehörige der Gruppe X gibt es zu wenig im Teilbereich Y? Her mit der Quote, weg mit dem Leistungsprinzip.
Die aktuelle Folge von „Kissler Kompakt“ sehen Sie hier:
Sozialisten dürfen so denken; Konservative, Bürgerliche, Liberale gewiss nicht. Darum ist kaum etwas irritierender als der Einsatz des Kanzlers und CDU-Politikers Friedrich Merz für die Frauenquote. Merz hat diesen Einsatz nun forciert und dadurch bestätigt: Er redet gerne seinem Publikum nach dem Mund. Er schielt nach Applaus wie der Eintänzer um Mitternacht.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











