Friedrich Merz – der beste Kanzler, den die woke SPD je hatte

vor 11 Monaten

Friedrich Merz – der beste Kanzler, den die woke SPD je hatte
Bildquelle: Tichys Einblick

Freunde vor den Kopf gestoßen, Staatsräson der Bundesrepublik aufgekündigt – alles im Alleingang, CSU blamiert. Okay, Alleingang dürfte übertrieben sein, denn möglicherweise war Kanzleramtsminister Thorsten Frei in den Affront gegen die einzige Demokratie im Nahen Osten eingebunden. Gestern Abend im öffentlich finanzierten, rotgrünen Fernsehen versuchte Merz die Ausführung der SPD-Weisung, die Waffenlieferungen zu stoppen, zu rechtfertigen. Selbst die fehlerfreie Aneinanderreihung von Sätzen muss nicht unbedingt einen Sinn ergeben, außer vielleicht den, dass man doch nur getan habe, was andere von einem verlangten, um Kanzler zu bleiben.

Merz sagte gestern doch tatsächlich: „Es hat eine für uns überraschende Entscheidung des israelischen Kabinetts gegeben, nämlich den militärischen Konflikt im Gazastreifen noch einmal zu verschärfen.“ Wo hatte der Mann die Zeit seit dem 7. Oktober 2023 verbracht? Auf dem Mond? In der Politschulung durch die Heinrich-Böll- und anschließend durch die Friedrich-Ebert-Stiftung? Es gibt eine simple Wahrheit und die lautet: Es liegt im existentiellen Interesse Israels, nicht minder im Interesse des Westens, letztlich sogar im Interesse der Palästinenser, dass die Hamas vernichtet wird. Für die Vernichtung der Hamas aber ist es notwendig, Gaza zu kontrollieren, und zwar auch den letzten Tunnel, den die Hamas auch durch finanzielle Hilfe aus Deutschland bauen konnte.

Merz überhebt sich über die Deutschen und verhöhnt deren Intelligenz, wenn er die Waffenlieferungen stoppt, aber ansonsten meint, dass „die Grundsätze der deutschen Israel-Politik unverändert“ seien. Für Merz und Thorsten Frei mag das so sein, aber auch nur für sie.

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