Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, syrischen Asylbewerbern, die einer Arbeit nachgehen, einen dauerhaften Aufenthalt zu ermöglichen. „Das eine Drittel, das in Deutschland arbeitet, integriert ist, kann selbstverständlich hierbleiben“, betonte Merz in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.
Auf diese Mitbürger sei man angewiesen. „Aber zwei Drittel arbeiten nicht, das sind ganz überwiegend junge Männer, von denen können viele zurück und von denen müssen auch viele zurück.“
Laut den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gingen im Mai 2024 von den knapp über einer Million in Deutschland lebenden Syrern 270.910 Personen einer Beschäftigung nach. Nur rund 18 Prozent von ihnen waren weiblich. Damit ist das Problem tatsächlich nicht nur männlich, wie Merz es in der Sendung erklärte. Viele weibliche Migranten aus Syrien bleiben zu Hause.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











