In zehn Tagen wird es einen neuen Bundestag geben und irgendwann danach einen neuen Kanzler. Es könnte sich um den Kandidaten von CDU/CSU handeln, Herrn Friedrich Merz. Die Union liegt in allen Umfragen vorne. Merz aber führt einen sonderbaren Wahlkampf. Als Hauptgegner hat er nicht die Regierung ausgemacht, sondern eine andere Oppositionspartei, die AfD.
In seinem Furor gegen die AfD will sich Merz von niemandem übertreffen lassen. Nun hat er sogar Asyl genommen im Kontrafaktischen. Der Favorit auf das Kanzleramt biegt sich die Wirklichkeit zurecht. Merz leugnet die programmatischen Schnittpunkte von AfD und CDU. Das ist unsouverän, unredlich und unwahr.
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Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











