Man muss von einem Wunder sprechen. Dass Matteo Salvini von dem Gericht in Palermo freigesprochen wurde, ist eine wegweisende Entscheidung, die auf ganz Europa ausstrahlt. Jahrelang hatten Presse, Politik und NGOs von einem Amtsmissbrauch gesprochen, hatten seine rigiden Maßnahmen zur Begrenzung der Masseneinwanderung als gesetzwidrig beschimpft. Nun muss man konstatieren: nicht die NGOs, sondern Salvini stand mit beiden Füßen auf dem Boden des Gesetzes.
Dabei sah es für Salvini zuerst gar nicht rosig aus. Mindestens mit einer „symbolischen“ Strafe rechneten Experten, die zwar nicht die Migrationspolitik zum Einsturz bringen würde, für die Salvini stand, aber zumindest ächtete. Salvini dagegen war am Freitagmorgen optimistisch. Er begann den Tag kämpferisch:
„Ich bin absolut stolz auf das, was ich getan habe, ich habe die Versprechen gehalten, die ich gemacht habe, ich habe mich gegen Masseneinwanderung ausgesprochen. Wie auch immer das Urteil ausfällt, heute ist ein guter Tag für mich, denn ich bin stolz darauf, mein Land verteidigt zu haben. Ich würde alles, was ich getan habe, immer wieder tun und freue mich über die Zuneigungsbekundungen, die mir so viele Italiener entgegenbringen. Stolz auf meine Arbeit betrete ich den Gerichtssaal. Ich werde auf keinen Fall aufgeben!“
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