Neue Daten des französischen Innenministeriums zeigen eine Rekordzunahme der Migration.
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 2.858.083 Visa erteilt – ein Anstieg von 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die französische Tageszeitung Le Figaro am 4. Februar berichtete. Zudem wurden 336.700 Erstaufenthaltserlaubnisse ausgestellt, was einem Zuwachs von 1,8 Prozent gegenüber 2023 entspricht, nachdem bereits im Vorjahr ein Anstieg von über 4 Prozent verzeichnet worden war.
Der häufigste Grund für die Erteilung dieser Genehmigungen war der Bildungssektor, auf den 109.300 Erlaubnisse entfielen – rund ein Drittel aller Erteilungen. 90.600 Aufenthaltsgenehmigungen wurden im Rahmen der Familienzusammenführung ausgestellt, während 55.000 aus wirtschaftlichen und humanitären Gründen erteilt wurden.
Zusätzlich wurden 879.900 bestehende Aufenthaltsgenehmigungen verlängert, darunter 4.969 für britische Staatsangehörige, die aufgrund des Brexits in den Statistiken separat aufgeführt sind. Die meisten Verlängerungen betrafen familiäre Gründe (325.780 Fälle). Zudem verlängerten 144.230 ausländische Studenten ihren Aufenthaltstitel – ein Anstieg von 5,7 Prozent.
Insgesamt gibt es nun mehr als 4,3 Millionen gültige Aufenthaltsgenehmigungen, darunter 169.991 für britische Staatsbürger – ein historischer Höchststand. Im Vergleich zu 2023 bedeutet dies einen Zuwachs um 161.294 Genehmigungen oder fast 4 Prozent.
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