Frankfurt: Jetzt von der Stadt offiziell als Dreckloch ausgewiesen

vor 9 Monaten

Frankfurt: Jetzt von der Stadt offiziell als Dreckloch ausgewiesen
Bildquelle: Tichys Einblick

Nächstes Jahr wird in Frankfurt ein neuer Stadtrat gewählt. Höchste Zeit für die in Frankfurt regierenden linken und extrem linke Parteien, entschiedenes Handeln vorzutäuschen. Nach dem Einrichten von vollkommen nutzlosen Waffenverbotszonen scheinen die Verantwortlichen der Stadt jetzt zu glauben, dass sie etwas gegen die Vermüllung und Verwahrlosung der Stadt tun sollten. Nicht dass sie die weitere Vermüllung verhindern oder eventuell sogar die Stadt wieder attraktiv machen wollten. Sie wollen den Wählern nur den Eindruck vermitteln, sie täten etwas.

Und so kam die Frankfurter Stadtregierung aus Grünen, der SPD, Volt und der FDP, die zwar aus der Koalition ausgeschieden ist, dort aber noch mit zwei Referentinnen vertreten ist, auf die Idee, in Frankfurt entschlossenes Handeln gegen die Vermüllung und Verwahrlosung der Stadt mit drastisch erhöhten, aber in der Praxis vermutlich, symbolischen Bußgeldern zu simulieren. Ab 1. Oktober kostet das Wegwerfen einer Kippe oder eines Kaugummis 120 Euro. Mehr als das Doppelte des bisherigen Satzes von 55 Euro. Wildpinkeln schlägt künftig mit 300 Euro zu Buche, bisher 70 Euro, ein liegengelassener Hundehaufen kostet 400 Euro, in Grünanlagen sogar 500 Euro. Wer Sperrmüll illegal ablädt, muss mindestens 1.000 Euro statt bisher 250 Euro zahlen.

Die Gründe der Vermüllung und Verwahrlosung der Stadt sind die gleichen wie die Gründe für den Verlust der öffentlichen Sicherheit und die Implosion der Sozialkassen. Mit anderen Worten: Der Grund darf nicht benannt werden. Unter keinen Umständen. Dann halten wir uns selbstverständlich und nennen den tatsächlichen Grund nicht.

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