Die Bundesregierung finanziert ein Projekt, bei dem staatlich geförderte Akteure gezielt in Gaming-Communities eingreifen sollen. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion zur Förderung von Medien-, Nachrichten- und Demokratiekompetenz hervor.
In ihrer Antwort verweist die Bundesregierung auf eine Vielzahl laufender und geplanter Programme. Unter dem Programmtitel „Demokratie im Netz 2.0“ findet sich darin das Projekt „Press Start – Forge Democracy“, das in der Förderpraxis unter dem Namen „Gaming for Good“ geführt wird. In der zugehörigen Ausschreibung werden Gaming-Communities als „zentrale Sozialräume“ beschrieben, in denen politisch-bildnerische Angebote Erwachsene bislang kaum erreichen. Um diese Lücke zu schließen, sieht das Projekt die Ausbildung von 50 sogenannten „Gaming for Good“-Botschaftern vor.
Um diese Lücke zu schließen, sollen 50 „Gaming for Good“-Botschafter ausgebildet werden. Angesprochen werden ausdrücklich Ü40-Gamer, Ü30-Streamer, E-Sportler sowie Manager von Gaming-Communities. Die Botschafter sollen für „Hassrede, Desinformation und Extremismus“ sensibilisieren und „in ihren Netzwerken gegen Hassrede, Desinformation und Extremismus vorgehen und demokratische Werte stärken“, heißt es in der Ausschreibung.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











