Windparks können laut einer neuen wissenschaftlichen Studie deutscher Forscher die Gezeitenströmungen in der Nordsee dramatisch verändern – mit noch unabsehbaren Folgen für die Umwelt!
Aus der Nordsee soll mit immer mehr Windkraftanlagen auf See (Offshore) ein europäisches Großkraftwerk werden. „Unser Ziel ist es, den größten Energie-Hub der Welt zu entwickeln“, erklärte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am 26. Januar beim Nordsee-Gipfel in Hamburg. Die aktuell rund 35 Gigawatt (GW) an installierter Leistung sollen bis zum Jahr 2050 auf mehr als 300 GW anwachsen.
Jetzt warnen Forscher des Helmholtz-Zentrums Hereon mit Sitz im schleswig-holsteinischen Geesthacht vor einem in seinen Auswirkungen noch gar nicht abschätzbaren Einfluss auf Luft- und Meeresströmungen – insbesondere auf die Gezeiten. Ihre Studie erschien kürzlich im Fachjournal Nature „Communications Earth & Environment“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











