Aus Angst, das Falsche zu tun, das Falsche tun – das ist die deutsche Tragödie. Die Angst, die in der deutschen Politik schon immer so unerträglich übermächtig war, dass Sie es als German Angst sogar in den englischen Sprachgebrauch geschafft hat, ist in den letzten Jahren von einer unterschwelligen Mentalität zum bösartig kalkulierten Machtmittel aller zerstörerischen Politik mutiert.
Die Angst als Schild und Schwert der Ideologie – so kann man die letzten zehn Jahre deutscher Politik beschreiben, die diesem Land nichts als Stagnation, Spaltung und Schulden, Niedergang und Not, Umverteilung statt Freiheit, Einschüchterung statt offener Debatte, Planwirtschafts-Voodoo statt Innovation, Rückschritt statt Wachstum, Verdächtigung und Bekenntniszwang statt Respekt und Nächstenliebe beschert hat.
Die aktuelle Folge „Achtung, Reichelt!“ sehen Sie hier:
Aus Angst vor dem Bürger das Lachen verbieten. Hier ist die SPD, die Friedrich Merz nach Belieben herumschubst:
„Ich glaube, wir sind uns alle hier einig, dass das Auslachen einer Ministerin überhaupt nicht geht.“ Und das Erstaunliche ist: Kein einziger anwesender Journalist widerspricht. Das ist die Selbstgleichschaltung.
Aus Angst vor dem Wetter der Zukunft haben wir unsere Industrie zerstört, aus Angst vor dem Strahlentod sind wir der grünen Ideologie in die Zerstörung der Atomkraftwerke gefolgt. Aus Angst vor höchst fragwürdigen Temperatur-Modellierungen haben wir den Verbrennungsmotor verboten, der uns reich gemacht hat. Aus Angst vor 1,5 Grad sabotieren wir die wirtschaftliche Lebensgrundlage von Millionen Menschen. Aus Angst vor der neuen Grippe haben wir unsere Kinder in die Folter der Isolation geworfen, Freundschaften beendet, Alte einsam sterben lassen, die Papiere von Verwandten kontrolliert, Nachbarn denunziert. Aus Angst, als irgendwie rechts zu gelten, haben wir einer islamistischen Invasion die Tür geöffnet, statt bedingungslos unsere Werte und vor allem unsere Töchter zu beschützen. Aus Angst vor Putin uns in historisch erdrückende Schulden gestürzt. Aus Angst vor Ausgrenzung behaupten Menschen offenkundig verrücktes Zeug, wie „Die AfD würde unsere Wirtschaft zerstören“, während alle anderen Parteien unsere Wirtschaft zerstören. Aus Angst vor dem Mob auf Social Media behaupten wir, dass Männer zu Frauen werden können, dass lebensgefährliche Fettleibigkeit Body Positivity wäre, aus Angst um die Demokratie soll die Opposition verboten werden, aus Angst vor Kritik wird die freie Rede kriminalisiert. Keine Generation in der Geschichte unseres Landes hat je solche Angst vor Worten gehabt wie die Generation, die unser Land regiert.
Die Politik hat unseren Kindern Angst gemacht. Die Politik hat unseren Eltern Angst gemacht. Die Politik hat unseren Großeltern Angst gemacht. Wir haben uns gegenseitig Angst gemacht. Und das alles, weil Politiker uns Angst gemacht haben, um immer mächtiger zu werden, immer mehr Freiheiten einzuschränken und immer verrücktere experimentelle Ideen an uns auszuprobieren.
Angst ist zum allmächtigen Herrscher geworden. Manche Politiker schüren die Angst zynisch, manche opportunistisch, andere, weil sie ihr in der abgeschlossenen Welt der wahnhaften Selbstbestätigungsblasen selbst verfallen sind – und es ist nicht leicht diese Gruppen auseinander zu halten. Wir haben ein Jahrzehnt der Kontrolle durch Angst hinter uns, und für Deutschland wird die Frage überlebenswichtig sein, ob es gelingt, aus diesem Zeitalter auszubrechen, die Institutionen der Angst zu zerschlagen und etwas Neues aufzubauen, frei von Angst.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











