Drei Jahre lang arbeitete der Südwestrundfunk (SWR) an einem ambitionierten Projekt: dem Computerspiel Green Guardians VR. In der virtuellen Welt kämpft man gegen Mega-Korporationen und Desinformation – in einem Szenario, das von „ungebremstem Klimawandel“ geprägt ist. Fünf Monate nach Veröffentlichung ist von einem Erfolg allerdings wenig zu sehen: Kaum jemand spielt das Spiel, und schon zum Launch waren die Nutzerzahlen mehr als überschaubar.
In Green Guardians VR, so die ARD, „reisen bis zu vier Gamer in die Zukunft und schlüpfen in Roboter-Avatare, die von einem Mega-Konzern in eine vermeintlich perfekte Zukunft geschickt werden. Dort entlarven sie eine groß angelegte Desinformationskampagne und helfen, das Klima zu retten.“
Der SWR selbst beschreibt das Spiel als Verbindung von „Gaming und Journalismus“. Tim Philipp, Projektleiter im Innovationslab des SWR, spricht von einem Vorhaben, das sich „zwischen anspruchsvollen Game-Inhalten, also Interaktion, und den Inhalten, die dort erzählt werden“ bewege.
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