Finanziert aus deutschen Steuergeldern: Jetzt geht Melanie Amann nach Harvard

vor 10 Monaten

Finanziert aus deutschen Steuergeldern: Jetzt geht Melanie Amann nach Harvard
Bildquelle: Apollo News

Die ehemalige stellvertretende Chefredakteurin des Spiegels, Melanie Amann, geht an die amerikanische Elite-Uni Harvard. Das kündigt sie auf ihrem LinkedIn-Profil an. Schon ab Oktober nimmt sie dort als „Policy Fellow“ am „John F. Kennedy-Gedächtnis“-Stipendiatenprogramm teil, erklärte sie.

Das Stipendium dauert laut der Webseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes zehn Monate und geht mit 65.000 US-Dollar sowie diversen Sozialleistungen und Reisekostenerstattungen einher, die teils von der Harvard-Universität selbst und teils aus Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes finanziert werden. Letzterer wiederum wird durch das deutsche Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. Im vergangenen Jahr nahm unter anderem Luisa Neubauer an dem Programm teil.

Die Harvard-Universität beschreibt das Stipendium auf ihrer Webseite als „kurze Phase der intellektuellen Reflexion und als Gelegenheit, die bedeutenden Ressourcen der Universität zu nutzen“. Die Stipendiaten sollen vor Ort ein paar Vorträge halten und an Veranstaltungen auf dem Campus teilnehmen, die „ihren beruflichen und intellektuellen Interessen zugutekommen“.

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