Filmkritik: Woke-Wirbel um „Wicked“, doch es ist ein verdammt gutes Musical

vor mehr als 1 Jahr

Filmkritik: Woke-Wirbel um „Wicked“, doch es ist ein verdammt gutes Musical
Bildquelle: NiUS

Im Moment tobt eine heiße Diskussion in den USA um den Film „Wicked“, die Verfilmung eines äußerst erfolgreichen Broadway-Musicals, das 2003 dort reüssierte und uns die Geschichte des Filmklassikers „The Wizard of Oz“ neu erzählte: aus der Perspektive der „bösen“ Hexe.

Diskussionen kamen auf, weil die zwei Hauptdarstellerinnen in ihren Presseauftritten aktiv Wahlkampf gegen Trump betrieben und zum Teil noch betreiben. Zum einen warnen jetzt einige Ultrarechte davor, dass man den Film seinen Kindern zeigt. Zum anderen sieht die Ultralinke in dem kommerziellen Erfolg des Films einen Beweis, dass man mit progressiven Inhalten Geld machen kann.

Um das mal klarzumachen: Beide Seiten haben Unrecht. Es handelt sich um einen wunderbar gemachten Film, großes Kino, tolle Darsteller, perfekte Choreografie der Tanzszenen (ja, es ist ein Musical, nur zur Erinnerung).

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