Festgenommener Syrer hatte mehrere Namen und Geburtsdaten – ausländischer Geheimdienst musste helfen

vor 8 Monaten

Festgenommener Syrer hatte mehrere Namen und Geburtsdaten – ausländischer Geheimdienst musste helfen
Bildquelle: Apollo News

In der Asylakte des wegen Terrorverdachts festgenommenen Syrers gab es mehrere Auffälligkeiten – trotzdem lieferte ein ausländischer Geheimdienst den ausschlaggebenden Hinweis für den großangelegten Polizeieinsatz am vergangenen Samstag in Berlin-Neukölln. Ermittler durchsuchten gleichzeitig drei Objekte, auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) war im Einsatz.

Nach Angaben der Sicherheitsbehörden soll der 22-Jährige, Abdalla R., einen islamistisch motivierten Anschlag vorbereitet haben. Gegen ihn wurde inzwischen Haftbefehl wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat erlassen. Bei den Durchsuchungen wurden Materialien gefunden, die sich zum Bau von Sprengsätzen eignen könnten. Ob der Verdächtige tatsächlich kurz vor der Umsetzung eines Anschlags stand, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Wie die Welt berichtete, war Abdalla R. im Dezember 2023 nach Deutschland eingereist und erhielt im September 2024 subsidiären Schutz – einen befristeten Aufenthaltstitel für Personen, denen im Herkunftsland ernsthafter Schaden droht. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen verlief sein Asylverfahren „völlig normal“. Bei den Befragungen seien gezielte, auch subtile Fragen gestellt worden, um mögliche Radikalisierungstendenzen zu erkennen. Hinweise darauf habe es nicht gegeben. „Er war ein unbeschriebenes Blatt“, erklärte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter gegenüber Welt.

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