Die Debatte um Collien Fernandes und Christian Ulmen war öffentlich längst mit dem Thema Deepfakes aufgeladen, bevor Fernandes ihren Fall in der ARD-Talkshow „Caren Miosga“ am Sonntagabend genauer beschrieb.
In der Sendung machte sie nun deutlich, dass es in ihrem Fall gerade nicht um klassische Deepfakes geht. Vielmehr gehe es um Fake-Profile und die Verbreitung realer intimer Aufnahmen anderer Frauen unter ihrem Namen, sodass für Außenstehende der Eindruck entstehe, die Inhalte zeigten sie selbst.
Eine Lücke sieht Fernandes genau bei solchen Konstellationen. Während das Recht nach ihrer Darstellung eher bei heimlich gemachten intimen Aufnahmen oder bei künstlich erzeugten Deepfakes greife, sei nicht eindeutig geregelt, wie Fälle zu behandeln seien, in denen echte Aufnahmen fremder Personen über Fake-Profile einer anderen Person zugerechnet werden.
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