Die Wirtschaftsministerin Reiche sagte in ihrer Antrittsrede, dass eine geordnete Übergabe auch für Demokratien nicht selbstverständlich sei. Sie bedankte sich bei Habeck für eine solche. Sie hatte Habeck bereits vor ihrer Rede dafür gedankt, wie er „dieses Haus in bewegten Zeiten“ geführt habe. „Ich möchte Ihnen danken für diese fast übermenschliche Leistung, die Sie in diesen Tagen, Wochen, Monaten vollbracht haben“, sagte sie vor der Presse.
Sie sprach ihm und den Mitarbeitern „ihren höchsten Respekt“ dafür aus, dass sie das Land durch die Energiekrise gebracht hätten. Die CDU-Politikerin sprach Probleme an, wie 32.000 Firmeninsolvenzen, Arbeitskräftemangel oder abgeflossene Direktinvestitionen. Ein direkter Vergleich mit der sozialen Marktwirtschaft von 1950 hinke angesichts der Probleme im Land und der neuen technischen Änderungen, zum Beispiel im Bereich Robotik oder Quanten-Computern.
„Ich sehe das Haus in der Verantwortung, die bewährten Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft mit Vernunft so auszugestalten, dass sie in unsere Zeit passen“. Man müsse regulieren, aber auch aktivieren. Bei der Übergabe des Wirtschaftsministeriums an Katherina Reiche erhielt Habeck über eine Minute lang Applaus, als er vor die Presse trat.
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