Die Zeit titelt in einem am Sonntag erschienenen Essay: „Und der Faschismus, der geht so“. Dabei knöpft sich der Autor, Kulturredakteur Nils Markwardt, den „heutigen Rechtsextremismus“ vor. Seine Hauptvertreter: Argentiniens Präsident Javier Milei, Amerikas designierter Präsident Donald Trump und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, so zumindest Markwardt. Auch Russlands autoritär regierender Präsident Wladimir Putin wird mit den westlichen Politikern in eine Reihe gestellt.
Der Zeit-Redakteur findet eine Reihe von Gemeinsamkeiten bei den heutigen „Rechtsextremen“ und bei den Faschisten aus den 30er Jahren, also den Nationalsozialisten und den italienischen Faschisten. Dabei sei es auch gleich, ob die Rechtsextremen „eher libertär oder völkisch“ daherkommen würden.
So wirft Markwardt Milei, Trump und anderen „faschistisches Fasching“ vor. Im Gegensatz zu linkem Entertainment würden Rechte bei ihren Wahlkampfveranstaltungen „die niedersten Instinkte“ befriedigen; etwa wenn Milei im Wahlkampf die Kettensäge als Symbol für den Abbau der staatlichen Bürokratie nutzt oder Björn Höcke im Thüringer Wahlkampf einen Motorradkorso veranstaltet, so heißt es.
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