Als der Wärter kommt, will München-Terrorist Farhad Noori, dass seine Zelle geputzt wird – um sie von Christen zu reinigen

vor mehr als 1 Jahr

Als der Wärter kommt, will München-Terrorist Farhad Noori, dass seine Zelle geputzt wird – um sie von Christen zu reinigen
Bildquelle: NiUS

Wer war Farhad Noori, der Attentäter von München? Anfangs gab der 24-jährige Afghane, der am vergangenen Donnerstag mit einem Mini Cooper in eine Verdi-Kundgebung fuhr, zwei Menschen tötete und 37 verletzte, Ermittlern Rätsel auf. Doch erste Eindrücke, die Sicherheitskreise aus Nooris Aussagen in Vernehmungen und seinem Verhalten in der JVA München gewinnen konnten, zeichnen das Bild eines radikalen Muslims, der keinerlei Reue zeigt und Merkmale eines religiösen Wahns aufweist. Das erfuhr NIUS exklusiv aus bayerischen Polizeikreisen, die Einblicke in seine Unterbringung in der JVA München hatten.Demnach soll Noori, der am 9. Januar 2001 in Kabul geboren worden sein soll, in den vergangenen Tagen in Dialogen mehrfach fundamentalistisch-religiöse Bezüge gegenüber Gefängnismitarbeitern hergestellt haben. Als etwa ein Arzt vorstellig wurde, um Nooris psychische Verfassung zu untersuchen, soll der Bodybuilder mehrfach wiederholt haben, dass „nur Allah über ihn entscheidet“. Auch deshalb weigere er sich, zum Arzt zu gehen. Wenn er sterben sollte, sei dies „die Entscheidung von Allah“ – und er verspüre keinerlei Angst, weil er ohnehin auferstehen und auf diese Welt zurückkehren werde.

Mit diesem Mini Cooper war Farhad Noori gezielt in die Verdi-Kundgebung gefahren, dabei tötete er zwei Personen.

Ein zerstörter Kinderwagen liegt auf der nassen Münchener Straße.

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