Es scheint Eigenart sehr vieler Politiker zu sein, kein Mikrophon, keine Kamera, keine Interviewanfrage auszulassen. Die seit 6. Mai 2025 amtierende Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) Karin Prien (CDU) scheint eine dieser Kategorie von Minister zu sein. Klar, sie hat ja fünf (!) Zuständigkeiten in ihrem Marschgepäck. Da gibt es immer irgendetwas mehr oder weniger Unausgegorenes zu verlautbaren. Zum Beispiel die Schnapsidee einer Höchstquote von Migrantenkindern in Schulklassen.
Obendrein verteilt Priens BMBFSFJ pro Jahr fast 200 Millionen Euro für das linke Programm „Demokratie leben!“. Außerdem gehört zu Priens ministeriellem Beritt das Amt der „Beauftragten der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ (sogenannte Queer-Beauftragte) – namentlich der sächsischen Landtagsabgeordneten Sophie Koch von der dortigen 7,3-Prozent-Partei SPD. Da bewegt sich echt was: Das BMBFSFJ war am 26. Juli immerhin mit einem von insgesamt 81 Wagen beim Christopher-Street-Day (CSD) 2025 präsent.
Das sind doch recht abseitige Gedankenspiele einer Ministerin, die unter anderem auch für „Familie“ zuständig ist. Priens Job wäre es eigentlich, die Familien zu stärken. Mit einem Pflichtdienst von Frauen und potenziellen Müttern zumal in der Bundeswehr tut sie das gerade nicht. Auch wenn sie sich beeilt zu sagen: „Bei Kindern und Jugendlichen werden wir sicher nicht sparen. Das ist zu wichtig. Das sind die Zukunftsinvestitionen, die wir tätigen müssen.“ Wie passt das zusammen? Will sie noch mehr Geld – außerhalb der Familien – in die Verstaatlichung von Erziehung investieren?
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











