Familie von Hamas-Geisel Evyatar David wendet sich an die Welt: „Lasst meinen Bruder nicht verhungern!”

vor 11 Monaten

Familie von Hamas-Geisel Evyatar David wendet sich an die Welt: „Lasst meinen Bruder nicht verhungern!”
Bildquelle: NiUS

Sein Video ging um die Welt. Palästinensische Terroristen der Hamas haben ihn gezwungen, sein eigenes Grab zu schaufeln: Die israelische Geisel Evyatar David (24) ist bis auf die Knochen abgemagert, er erinnert an einen KZ-Überlebenden der Nazi-Zeit. Vor seiner Entführung war er ein sportlicher, fröhlicher Mensch. Jetzt ist sein Gesicht eingefallen, seine Augen vom Leid gezeichnet.

Die israelischen Geiseln erinnern an ausgehungerte KZ-Insassen.

NIUS hat mit seinem Bruder, Ilay David, gesprochen: Wie erträgt eine Familie so viel Leid, was muss jetzt unbedingt geschehen, was erwartet er von Deutschland?

Das ganze Interview mit Ilay David sehen Sie hier:

NIUS: Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen. Eine Frage, die mir schwerfällt, aber die ich trotzdem stellen muss: Was waren Ihre Gedanken und Gefühle, als Sie das Video gesehen haben, in dem Ihr Bruder gezwungen wird, sein eigenes Grab zu schaufeln?

Ilay David: Um ehrlich zu sein, konnte ich das Video nicht ansehen. Meine Schwester und mein Vater haben es sich angesehen, sie konnten nicht anders. Sie mussten Evyatar sehen, sie mussten seine Stimme hören. Ich und meine Mutter, wir konnten nicht. Ich weiß, wenn ich dieses Video angesehen hätte, wäre ich zusammengebrochen. Und im Moment muss ich mich ganz auf die Rettung von Evyatars Leben konzentrieren. Denn wir wissen, dass er jetzt in Gefahr ist. Er könnte jeden Moment sterben. Es ist nur noch eine Frage von Tagen, und wir müssen sicherstellen, dass er die richtige Medizin bekommt und das richtige Essen, um zu überleben.

Die Geisel Evyatar David muss im neuen Hamas-Propagandavideo ihr eigenes Grab schaufeln.

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