Wie regiert, respektive gängelt man ein Volk am wirksamsten? Ganz simpel mit zwei Methoden: erstens mittels Verdummung/Ideologisierung/Propaganda und zweitens mittels Angstmachen (Phobokratie: Herrschen mit Angst). Im Zusammenhang mit „Klima“ und „Corona“ war Politik in Deutschland und auf der EU-Ebene da bereits erfolgreich. Dass die Bildungsnation eine vormalige ist und dass zumal die „Öffentlich-Rechtlichen“ für jährlich 9 Milliarden Zwangsgebühren, also täglich 23 Millionen Euro, wirksam Verdummung betreiben, ist ebenfalls hinreichend bekannt.
Nun will Noch- und Hoffentlich-nie-wieder-Innenministerin Faeser (SPD) auf ihre letzten Tage im Ministerium noch eine Duftmarke hinterlassen. Sie will, dass Schüler auf den Kriegsfall vorbereitet werden. Man kann nur hoffen, dass die für Schule zuständigen Schulminister der 16 Länder Faeser zur Raison bringen. Denn was Faeser – übrigens im Verein mit „grünen“ Bellizisten und der EU-Kommission – hier inszeniert, ist sicherheitspolitisch und pädagogisch abwegig. Vielleicht ist es auch nur ein Ablenkungsmanöver. Immerhin ist Faeser auch für Zivilschutz (etwa Bunkerbau) zuständig, hat hier aber in drei Jahren nichts auf die Reihe gebracht.
Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage fordert Faesers Ministerium nun eine stärkere Einbindung von Zivilschutzthemen in den Schulunterricht. Flankiert wird der Vorstoß durch EU-Initiativen und Forderungen nach Krisenvorbereitung auch im Alltag. In der „Handelsblatt“-Ausgabe vom Montag, 7. April, äußerte ein Sprecher des Faeser-Ministeriums, auf Zivilschutzthemen solle ein stärkerer Fokus gesetzt werden. Dies sei ein Gebot „angesichts der Entwicklung der sicherheitspolitischen Lage in jüngerer Zeit“. Das Bundesministerium des Innern ist sogar „gerne bereit, Materialien für junge Menschen und für Lehrpersonen“ zur Verfügung zu stellen. In Deutschland, so das Handelsblatt treuherzig, koche das Thema indes eher auf Sparflamme, weil man Menschen keine Angst machen wolle.
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