Die EZB-Chefin Christine Lagarde will die Europäische Union mit dem digitalen Euro „beglücken“. Das sagte sie am Montag bei Maischberger. Das Ziel sei, den digitalen Euro schon in diesem Jahr einführen zu wollen. „Wir werden eine Pilotversion launchen, die zwei Jahre laufen soll“, kündigte sie an. „Wir werden die komplette Eurozone damit beglücken.“
Auf Maischbergers Frage, ob sie noch Bargeld mitnehme, sagte sie: „Ich habe immer Bargeld dabei.“ Doch sie zahle auch mit elektronischen Systemen. Der digitale Euro solle ein europäisches Gegengewicht zu bereits vorhandenen internationalen digitalen Zahlungsmitteln sein. „Denn die ganze Welt schaut ja auf die digitale Welt.“
Wenn der digitale Euro eingeführt wird, dürfte es keine Hindernisse geben. Außerdem sei man auf die Unterstützung des EU-Parlaments angewiesen. Um die digitale Währung einführen zu können, muss das Parlament zustimmen. Maischberger fragte nicht nach, wo das Projekt im Rahmen der geplanten Testphase zuerst eingeführt werden soll. Auch zu möglichen Risiken stellte sie keine Frage.
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