Die Pleitewelle in Deutschland ebbt nicht ab – im Gegenteil! Entgegen vieler Prognosen ist die Zahl der Insolvenzen im März erneut deutlich gestiegen. Das sorgt selbst unter Fachleuten für Alarmstimmung.
„Nach den Entwicklungen der vergangenen Monate waren wir zunächst davon ausgegangen, dass der Höhepunkt der Insolvenzen erreicht ist“, sagt Steffen Müller, Leiter der Insolvenzforschung am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), in einem aktuellen Gespräch mit Table.Media. „Dass die Zahlen im März wieder deutlich gestiegen sind, kam daher überraschend.“ Auch für April erwartet das Institut keine Entspannung.
Die aktuellen Zahlen sind heftig: Im ersten Quartal 2026 wurden laut IWH 4.573 Insolvenzen von Kapital- und Personengesellschaften registriert. Das ist der höchste Wert seit dem dritten Quartal 2005.
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