Einst arbeiteten Michel Platini und Gianni Infantino zusammen. Nun hat der Franzose eine klare Meinung zum FIFA-Chef. Platini nennt einen Weg, um „Infantino zu stoppen, etwas Dummes zu tun“.
Der frühere UEFA-Präsident Michel Platini hat seinen ehemaligen Weggefährten Gianni Infantino deutlich kritisiert und hofft auf ein stärkeres Engagement aus Europa gegen den FIFA-Chef. „Er war eine gute Nummer zwei, aber er ist keine gute Nummer eins. Er hat sehr gut bei der UEFA gearbeitet, aber er hat ein Problem: Er mag reiche und mächtige Menschen, die mit Geld“, sagte der 70 Jahre alte Franzose über den Präsidenten des Fußball-Weltverbands dem Guardian. „Das ist sein Charakter. Er war so als Nummer zwei, aber damals war er nicht der Boss.“
In der Zeit von Platini als Anführer der Europäischen Fußball-Union war Infantino von 2009 an Generalsekretär. Als der damalige FIFA-Präsident Joseph Blatter und Platini während der Skandaljahre im Weltfußball gesperrt wurden, stieg Infantino 2016 zum Chef des Weltverbands auf. Im Prozess um eine Millionenzahlung wurden Blatter und Platini in der Schweiz zuletzt rechtskräftig freigesprochen.
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