Ex-Kanzler Sebastian Kurz: „Was mir damals als rechtsextrem unterstellt worden ist, ist heute bei vielen Politikern Mainstream“

vor 10 Monaten

Ex-Kanzler Sebastian Kurz: „Was mir damals als rechtsextrem unterstellt worden ist, ist heute bei vielen Politikern Mainstream“
Bildquelle: NiUS

Vor zehn Jahren war er wahrscheinlich der größte Gegner von „Wir schaffen das“. Österreichs Bundeskanzler a.D., Sebastian Kurz, spricht bei „Schuler! Fragen, was ist“ über die Migrationspolitik Europas und erklärt, wie es heute um genau diese Politik steht. „Es funktioniert nicht, unbegrenzt Menschen aufzunehmen“, sagt der 38-Jährige und liefert damit ein spannendes Fazit zehn Jahre nach der Ära Merkel.

Das ganze Interview mit Sebastian Kurz können Sie hier anschauen:

Im Gespräch mit NIUS-Politikchef Ralf Schuler erklärt Kurz, dass die Europäische Union seit 2015 ihre Grundaufgabe aus den Augen verloren habe. Denn eigentlich müsse sie „gemeinschaftlich sicherstellen, dass die Außengrenzen geschützt sind. Nur dann kann ein Europa ohne Grenzen nach innen funktionieren. Da hat man, glaube ich, im Jahr 2015 sehr viel zerstört.“ Denn nur mit funktionierenden Außengrenzen könne Europa langfristig ohne Grenzen nach innen funktionieren.

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