Die Grünen-Politikerin Simone Peter zeigt sich schockiert von dem Erdbeben in Myanmar und Thailand. Ihrer Meinung nach habe das Erdbeben zumindest symbolisch auch große Bedeutung für Europa und Deutschland. Peter schreibt: „Wow, das massive Beben von Myanmar und Thailand war auch in Europa messbar.“ Weiter erklärt sie: „Da wir wissen, dass Erdbeben mit der Klimakrise weiter zunehmen, ist das beunruhigend für viele Teile der Welt.“
Peter bringt das Erdbeben in Myanmar mit dem Klimawandel in Verbindung und behauptet dazu: „Geologen sind sich zunehmend einig, dass es einen Zusammenhang zwischen Klimakrise und Erdbeben gibt“. Dazu verlinkt sie einen Artikel der taz. Dieser befasst sich jedoch mit der Theorie eines Geologen, demzufolge das Abschmelzen von Gletschern Erdbeben auslösen könnte – im Konjunktiv und „betont vorsichtig“. Belege für diese Theorie gibt es keine.
Und mit dem Erdbeben in Südost hat es so oder so gar nichts zu tun – Peter suggeriert trotzdem einen Zusammenhang. In den Kommentaren hagelt es Häme dafür. Mehrfach wird darauf hingewiesen, dass Erdbeben in erster Linie durch tektonische Prozesse im Erdinneren verursacht werden. Ironisch kommentiert ein weiterer Nutzer: „Wir sollten alle aufhören, Dieselautos zu fahren und Fleisch zu essen. Das löst Erdbeben aus.“
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