In einem neuen Statement hat die evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) sich hinter die Berliner Pfarrerin Lena Müller gestellt, die vier Männer, die in einer Beziehung sind, gesegnet hat (Apollo News berichtete). Die Segnung fand im Sommer bei einem „Pop-Up-Hochzeits-Festival“ statt, bei dem Ehepaare sich ohne Voranmeldung vorab segnen lassen können. Dieses Jahr fand das Festival erstmals als „Pride-Edition“ statt.
Die EKBO schrieb am Sonntag auf Instagram: „Wir sind entsetzt über so viele Angriffe und Hass auf Pfarrerin Lena Müller.“ Die Angriffe verurteile die Landeskirche aufs Schärfste. „Wir weisen Hass und Verleumdung zurück und behalten uns rechtliche Schritte dagegen vor. Wir stehen an der Seite derer, die Anfeindungen erleben.“
Die von der Pfarrerin vorgenommene Segnung der vier Männer widerspricht dabei klar dem biblischen Eheverständnis, nachdem eine Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau als lebenslange Gemeinschaft bestehen soll, wie im Matthäus-Evangelium Kapitel 19 beschrieben. Zwischen den vier Männern sei ganz viel Leben gewesen, sagte sie gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ). „„Deshalb waren wir uns im Team schnell einig: Was sollte Gott dagegen haben, dass es nun eben vier sind und nicht zwei?“ Es handelt sich also um eine Entscheidung, die von mehreren Mitarbeitern getroffen wurde.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











