Wenn wir etwas von der EU hören, ist es meistens nichts Gutes. So auch diesmal.
Die EU plant neue Prüfpflichten. Und sie richten sich gegen die Millionen Menschen, die Verbrenner-Autos fahren. Laut Automobilwoche soll die 2023 eingeführte Partikelmessung für neue Diesel künftig auch für moderne Benziner gelten. Außerdem sollen ältere Diesel strenger kontrolliert werden – mit der Gefahr, dass sie keine TÜV-Plakette mehr bekommen. Wann die neue Abgasmessung kommt, ist noch offen. Die Verordnung dazu wird gerade in Brüssel erarbeitet. Neben der neuen Abgasmessung drängt der TÜV auf eine jährliche Hauptuntersuchung (HU) für Fahrtzeuge, die zehn Jahre und älter sind. Das bedeutet: rund 150 Euro zusätzliche Kosten für Verbrenner-Fahrer.
Klartext: Für Autofahrer, die auf ältere Diesel und Benziner angewiesen sind, kämen höhere Kosten beim TÜV zu. Außerdem wächst die Gefahr, dass Fahrzeuge keine Plaketten mehr bekommen. „Eine gemeinsame Auswertung aller deutschen Prüfdienste ergab, dass drei Prozent der Euro-6/VI-Diesel in Deutschland die AU im ersten Anlauf nicht bestehen. Wobei Fahrzeuge mit zunehmendem Alter deutlich häufiger Schwierigkeiten beim TÜV haben. Während die Negativ-Quote bei Fahrzeugen, die jünger als fünf Jahre sind, bei zwei Prozent liegt, steigt sie bei Fahrzeugen mit über zehn Jahren auf dem Buckel auf sechs Prozent“, so die Automobilwoche.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











