Kern des Handelsdeals zwischen den USA und der EU ist ein pauschaler US-Zollsatz von 15 Prozent auf nahezu sämtliche Importe der EU. Dazu zählen auch Produkte der Automobilbranche, Pharmagüter und Halbleiter.
Die ursprünglich angedrohten 30 Prozent Strafzölle konnten mit diesem Vertrag abgewendet werden. Einzelne Sektoren wie die Luftfahrt, bestimmte Chemieprodukte, Agrarprodukte und Rohstoffe wurden von den Zöllen beiderseits ausgeklammert. Hier gilt das Prinzip „zero for zero“.
Die Europäische Union hat sich dazu verpflichtet, bestehende Zölle weitestgehend abzubauen. Vor der temporären Einführung von Gegenzöllen auf US-Waren in Höhe von 10 Prozent lag der durchschnittliche Zollsatz, den die Europäische Union im US-Handel erhob, bei etwa 1 Prozent. Auch dieser wurde mit dem Abkommen am Sonntag größtenteils eliminiert.
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