EU-Subventionsskandal in Griechenland – 20 Millionen Euro veruntreut

vor 8 Monaten

EU-Subventionsskandal in Griechenland – 20 Millionen Euro veruntreut
Bildquelle: Apollo News

Die Ermittlungen der EU-Antibetrugsbehörde OLAF führten kürzlich zu einer groß angelegten Durchsuchung der griechischen Behörde OPEKEPE, die für die Auszahlung europäischer Agrarsubventionen verantwortlich ist. Die EU-Staatsanwaltschaft berichtete, dass es „mindestens seit 2018“ eine Vielzahl von Betrugsfällen gebe, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.

So sollen zum Beispiel archäologische Stätten als Viehweiden eingetragen, Olivenhaine auf Militärflughäfen oder Bananenplantagen am Olymp ausgewiesen sowie die Anzahl der Tiere systematisch erhöht worden sein, um höhere Fördergelder zu erschleichen. Zudem wurden gefälschte Dokumente verwendet, um illegale Flächen als förderfähig zu deklarieren.

Während eines Besuchs in Griechenland erklärte die Chefanklägerin der Europäischen Staatsanwaltschaft, Laura Kövesi, man habe es mit organisierten kriminellen Strukturen zu tun, die jahrelang mit Unterstützung von Beamten und Verantwortlichen europäische Gelder veruntreut haben. Sie kritisierte zudem die Behörde OPEKEPE als Symbol für Korruption, Vetternwirtschaft und Klientelismus.

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