EU-Planwirtschaft: Mindestpreise für E-Autos und neue Zölle auf Hybrid-Autos aus China geplant

vor 6 Monaten

EU-Planwirtschaft: Mindestpreise für E-Autos und neue Zölle auf Hybrid-Autos aus China geplant
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Im Handelskonflikt um chinesische E-Autos verfolgt die EU-Kommission einen erratischen Kurs. Anstatt weiterhin Strafzölle zu forcieren, will die Europäische Union nun vermehrt auf sogenannte Mindestpreise beziehungsweise Preisuntergrenzen setzen. Das geht aus Leitlinien hervor, die die EU-Kommission jüngst veröffentlicht hat. Gleichzeitig wird diskutiert, Hybridfahrzeuge in das Zollregime einzubeziehen.

Chinesische Hersteller können nach den Leitlinien zusichern, ihre Fahrzeuge nicht unter einem festgelegten Mindestpreis in die EU zu verkaufen und so Strafzölle umgehen. Dadurch soll die Marktdurchdringung chinesischer Autobauer begrenzt werden. Wie hoch genau die Mindestpreise ausfallen werden, ist derzeit nicht öffentlich bekannt. Allerdings werden Autos dadurch voraussichtlich teurer, ohne dass Verbraucher oder EU-Haushalt davon profitieren.

Die Preise sollen voraussichtlich individuell pro Modell und Hersteller in Verhandlungen mit der EU-Kommission zentralplanerisch festgelegt werden. Darüber hinaus verlangt Brüssel deutlich mehr Transparenz: Die Unternehmen müssen der EU detaillierte Informationen zu Vertriebswegen, möglichen Quersubventionierungen sowie zu geplanten Investitionen innerhalb der Staatengemeinschaft vorlegen.

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