12 Milliarden Euro sollen als Einstandsgeschenk für den Beginn einer „neuen Ära“ stehen, wie Ursula von der Leyen es nannte. Am Freitag fand das erste Gipfeltreffen zwischen der Europäischen Union und den Staaten Zentralasiens in Usbekistan statt. Man wolle eine „strategische Partnerschaft“ eingehen, verkündete die EU-Kommissionspräsidentin. Die EU ist vor allem an Rohstoffen und Handelsrouten interessiert.
In einer Pressemitteilung heißt es, dass von den zwölf Milliarden Euro zehn Milliarden Euro für den Ausbau des „Trans Caspian Transport Corridor“ verwendet werden sollen. Der Transkaspische Transportkorridor, auch Mittlerer Korridor genannt, bezeichnet Handelsstrecken, die von Südostasien und China über Zentralasien nach Europa führen. Mit dieser Strecke sollen Lieferungen über Russland vermieden werden.
Die EU will die Handelsrouten nicht nur ausbauen, sondern gleichzeitig auch für nachhaltigen Verkehr sorgen. So sollen die Transportwege elektrifiziert werden, betonte Ursula von der Leyen in einer Rede auf dem Samarkand Climate Forum, das im Rahmen des Gipfeltreffens in Samarkand in Usbekistan stattfand.
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