Gemäß der Verordnung (EU) 2025/89 der Europäischen Kommission darf ab dem 10. Februar Insektenmehlpulver in einer Vielzahl von Lebensmitteln verwendet werden. So können künftig neben klassischen Backwaren wie Brot und Teigwaren auch Produkte wie Käse, Kuchen oder Konfitüre mit Pulver angereichert werden, das aus ganzen Larven des Gelben Mehlwurms (Tenebrio molitor) gewonnen wird. Im Bezug auf Backwaren, ist es zulässig, dass bis zu 4 g Insektenmehlpulver pro 100 g Backware enthalten sind.
Befürworter dieser Neuerung verweisen darauf, dass Insekten als Nahrungsquelle einen ökologisch verträglichen Fleischersatz darstellen. Die Zucht von Insekten benötige im Vergleich zur konventionellen Viehzucht deutlich weniger Fläche, Wasser und Futtermittel.
Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit wird uns diese Unappetitichkeit aufgetischt. Der wahre Antrieb dahinter scheint offensichtlich: In Wahrheit, geht es hier keineswegs um die Umwelt, sondern wieder einmal nur ums Geschäft und um ideologische Kontrolle. Die Zulassung der neuen EU-Regulierung spielt der Agenda von großen Unternehmen und Investoren in die Hände. Strippenzieher im Hintergrund reiben sich die Hände. Das Geschäft mit dem Insektenmehl ist, gleicht einer Goldmine.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











