EU-Europa bastelt am grünen Wohlfühl-Gulag

vor etwa 1 Jahr

EU-Europa bastelt am grünen Wohlfühl-Gulag
Bildquelle: Tichys Einblick

Wenn wir den zivilisatorischen Werdegang von Gesellschaften betrachten, lassen sich im Wesentlichen zwei Grundmuster erkennen: Auf der einen Seite steht die freie Gesellschaft – dezentral strukturiert, subsidiär organisiert und getragen von der Verantwortung des Einzelnen. Ihr gegenüber finden wir ihren Antagonisten: der auf Zentralgewalt gegründete Machtkörper, der auf Steuerung, Planung und Kontrolle setzt. EU-Europa hat sich, aller politischen Freiheitsprosa zum Trotz, unbestreitbar dem letzteren Prinzip verschrieben.

Zentralistisch-etatistische Machtkörper besitzen beschränkte Halbwertzeit. Aufstieg und Verfall tyrannischer Systeme lassen sich an Beispielen wie dem Sowjetimperium, dem Dritten Reich oder den zahlreichen sozialistischen Projekten des 20. Jahrhunderts am besten nachvollziehen. Ihrem inhärenten ökonomischen Verfall begegnen die Eliten dieser Verfallskörper aggressiv mit wachsender Kontrolle, mit zunehmendem Interventionismus und einem ausfransenden Medienapparat, dessen Aufgabe es ist, das fallende Regime narrativisch zu stabilisieren.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Brüsseler Zentralkörper der Europäischen Union medienpolitisch zielgenau an seinem Schwachpunkt ansetzt, an der Rohstoff- und Energieknappheit des Kontinents. Die ausklingende Phase des Nachkolonialismus zeigt, wo die Achillesferse der Europäer liegt. Ihre Fähigkeit zur kontrollierten Extraktion knapper Ressourcen schwindet mit der aufkeimenden Emanzipation des globalen Südens.

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