Die Herausgeber der wissenschaftlichen Psychologie-Fachzeitschrift Nature Psychology Review aus dem Hause Springer Nature haben in einem Leitartikel dazu aufgerufen, Minderheiten häufiger zu zitieren. Gemeint sind damit Frauen und Nichtweiße. Wie der Deutschlandfunk Kultur berichtet, sollen so die „Diversität und die Qualität der Wissenschaft“ verbessert werden.
Zur Begründung führen die Herausgeber des Journals unter anderem an, wissenschaftliche Publikationen mit männlichen Autoren würden häufiger zitiert als die von Frauen. Wissenschaftler sollen künftig Geschlecht und Ethnie von Autoren herausfinden, um diese angeblichen, unbewussten Vorurteile bewusst ausgleichen zu können.
Unabhängig von der Qualität einer wissenschaftlichen Publikation oder dem Nutzen des Zitats für die eigene Arbeit soll dann häufiger auf Angehörige dieser im Wissenschaftsbetrieb unterrepräsentierten Gruppen Bezug genommen werden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











