In der nordrhein-westfälischen Stadt Borken hat die Polizei einen mutmaßlichen Brandanschlag auf die Geschäftsstelle des CDU-Kreisverbands verhindert. Ein 41-jähriger Mann wurde festgenommen, nachdem er versucht hatte, eine brennbare Flüssigkeit an den Rollläden des Parteibüros zu entzünden. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Behörden rechtzeitig, sodass Schlimmeres verhindert werden konnte.
Nach Angaben der Polizei befand sich der Tatverdächtige in einer psychischen Ausnahmesituation und machte einen verwirrten Eindruck. Er wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Seit der gemeinsamen Migrations-Abstimmung im Bundestag kommt es fast täglich zu Angriffen auf die Parteien rechts der SPD und Grünen. So wurden nun vor allem CDU-Wahlkämpfer an Infoständen attackiert und Parteibüros gestürmt oder mit hetzerischen Parolen beschmiert.
Fraktionssitzungen: B'90/Grüne, SPD, die Linke, CDU und AfD zu aktuellen Themen | 07.07.2026










