Nach Angaben der US-basierten Human Rights Activists News Agency (HRANA) sind bereits mindestens 35 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern sind 29 Demonstranten, vier Kinder und zwei Angehörige der Sicherheitskräfte.
Die Organisation meldete zudem über 1.200 Festnahmen bei den aktuellen Demonstrationen: Die Proteste haben sich auf mehr als 250 Orte in 27 der 31 Provinzen ausgeweitet und werden von wirtschaftlicher Not, dem starken Wertverlust der Währung Rial und wachsendem Unmut gegen die Regierungspolitik angetrieben, berichtet aktuell die Times of Israel.
Am Dienstag kam es im Großen Basar in Teheran zu einem Sitzstreik von Demonstranten, die gegen die wirtschaftliche Lage protestierten. Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein, um die Menge aufzulösen, woraufhin viele Geschäfte schlossen. Der Basar gilt als traditionelles wirtschaftliches und politisches Zentrum des Landes. Videos in sozialen Medien zeigen ähnliche Aktionen in anderen Städten, darunter Sitzblockaden vor Polizeikräften.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











