Die kroatische Band Lelek geht beim Eurovision Song Contest mit einem Anti-Islamisierungs-Song an den Start

vor etwa 2 Monaten

Die kroatische Band Lelek geht beim Eurovision Song Contest mit einem Anti-Islamisierungs-Song an den Start
Bildquelle: NiUS

Kroatien schickt beim Eurovision Song Contest 2026 ein Lied, das tiefer geht als die meisten Beiträge: „Andromeda“ der Band Lelek erzählt von weiblichem Widerstand gegen historische Islamisierung – und löst bereits Kontroversen aus.

In der Wiener Stadthalle, wo an diesem Samstag das 70. Eurovision-Finale stattfindet, dürfte der Beitrag der kroatischen Band Lelek für Furore sorgen. Auf der Bühne zu sehen: fünf Frauen in weißen, fast rituellen Gewändern und mit markanten Kreuz-Tattoos im Gesicht und auf den Armen, die eine kraftvolle Folk-Pop-Power-Ballade singen: „Andromeda“. Bei dem Lied handelt es sich aber nicht um einen tanzbaren Queerparty-Hit oder eine Ballade über gescheiterte Liebe. Vielmehr ist der Beitrag von Lelek ein Denkmal an eine vergessene Geschichte: den stillen, körperlichen Widerstand kroatischer und bosnischer Katholikinnen gegen die osmanische Herrschaft im 15. bis 19. Jahrhundert.

„Während du die Kerze anzündest, frag deine Großmutter, warum sie ihre Töchter in Angst geboren hat“, heißt es in dem Song. „Warum so viele den Friedhof wählten statt das Leben? Warum schreibt man Geschichte immer wieder von vorn?“

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