US-Präsident Donald Trump und DOGE-Chef Elon Musk haben die US-Entwicklungsbehörde USAID praktisch einstellen lassen, nachdem die dort allgegenwärtige Verschwendung und Korruption aufgedeckt wurden. Gleichzeitig finanzierte die Behörde zahlreiche internationale Projekte. Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze kritisierte schon früh den Stopp der Entwicklungshilfe. Nun hat sie in einem Interview mit Table.Media nachgelegt.
„Die USA [werden] zumindest in den nächsten Jahren eine große Lücke reißen“, kritisierte die SPD-Politikerin im Interview das Vorgehen von Trump. So müsse man aufpassen, dass man „nicht zynisch wird, wenn man zugleich sieht, dass die Milliardäre dieser Welt immer reicher werden, gerade auch in den USA.“
Aufgrund der vermeintlich bedeutsamen Hilfsprojekte der USA sollen Deutschland und Europa laut Schulze nun in die Bresche springen. „Wir [diskutieren] in Brüssel gerade intensiv, wo wir einsteigen und Mittel anders konzentrieren können, um den Menschen zu helfen“, so Schulze. Die Ministerin fürchtet, dass jetzt China und Russland die Lücke, die von den USA verursacht wurde, füllen werden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











