US-Präsident Donald Trump äußerte sich am Montag erneut zu Grönland. „Die NATO sagt Dänemark seit 20 Jahren, dass ,die russische Bedrohung aus Grönland entfernt werden muss’. Leider war Dänemark bisher nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen. Jetzt ist es an der Zeit, und es wird geschehen!!!“, schrieb er auf der Plattform Truth Social. Außerdem soll er laut Medienberichten aus den USA einen Brief an den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre geschrieben haben, in dem er kritisiert, dass der Nobelpreis nicht an ihn weitergegeben werden kann. In dem Brief äußerte er sich auch zu Grönland.
„Dänemark kann dieses Land nicht vor Russland oder China schützen, und warum haben sie überhaupt ein ‚Eigentumsrecht‘ daran? Es gibt keine schriftlichen Dokumente, es ist nur so, dass vor Hunderten von Jahren ein Boot dort gelandet ist, aber wir hatten auch Boote, die dort gelandet sind“, heißt es in dem Schreiben. Die Welt sei erst dann sicher, wenn die USA die vollständige Kontrolle über Grönland haben.
Trump hatte Zölle gegen acht europäische Länder wegen ihrer Haltung zu Grönland angekündigt, neben Dänemark und Frankreich ist auch Deutschland betroffen. Demnach sollen ab dem 1. Februar zehn Prozent fällig werden und ab dem 1. Juni sollen sie auf 25 Prozent steigen, wenn bis dahin kein Abkommen bezüglich der Insel getroffen wurde. Finanzminister Klingbeil kritisierte am Montag diese Ankündigung der USA deutlich: „Deutschland und Frankreich sind sich einig: Wir lassen uns nicht erpressen“, sagte er am Montag bei einem Treffen mit dem französischen Finanzminister. Er kündigte eine harte Reaktion der Europäischen Union an.
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