In seiner Rede zur Vertrauensfrage nutzte Friedrich Merz seine Redezeit für massive Kritik an SPD und Grünen. Zunächst nahm der CDU-Bundesvorsitzende den Bundeskanzler wegen dessen vorangegangener Kritik an der FDP und deren Vorsitzenden Christian Lindner ins Visier.
Die Rede des SPD-Politikers betitelte Merz zunächst als „respektlos“ – Scholz hatte zuvor mehrfach über „Respekt“ geredet, für den er sich mehrfach eingesetzt habe. Die Regierung sei nicht wegen der FDP zerbrochen, sondern „weil Sie nicht willens waren“, eine Koalition, die „hinten und vorne“ nicht mehr zusammengepasst hat, so Merz.
In der Folge redete sich der CDU-Kanzlerkandidat in Rage: Jetzt würde die SPD mit einem Wahlkampfprogramm hausieren gehen, das Renten, Löhne und soziale Gerechtigkeit in den Fokus nimmt – dabei wäre die SPD bereits in 22 der vergangenen 26 Jahre Teil der Regierung gewesen.
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