Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak von den Linken ist bei der „Revolutionären 1.-Mai-Demo“ in Berlin als Redner aufgetreten. In seiner Ansprache vor Tausenden Zuhörern im Görlitzer Park, einem der Kriminalitätshotspots Berlins, sorgte er mit einer aufwieglerischen Anti-Merz-Ansprache für ausgelassene Stimmung unter den linken Demoteilnehmern.
In seiner Rede, die der in den sozialen Medien populäre Linken-Politiker auszugsweise via Instagram verbreitet hat, hielt er der schwarz-roten Bundesregierung und insbesondere Friedrich Merz vor, „eine rassistische Ablenkungsdebatte“ zu führen, um gezielt davon abzulenken, „dass sie null Plan davon haben, wie sie den hart arbeitenden Menschen, wie sie uns, wie sie unsere Probleme überhaupt lösen.“
Stattdessen schiebe die Bundesregierung „die Schuld auf Migranten“ ab. „Aber kein Migrant ist schuld daran, dass wir uns das Leben nicht mehr leisten können, dass wir uns die Mieten nicht mehr leisten können“, so Koçak. Daneben warf er der Bundesregierung vor, „Demokratieförderprojekten jeden Cent“ zu streichen, obwohl „die AfD immer stärker wird – die liegt bei 28 Prozent.“ Und weiter: „Wir brauchen Demokratieförderprojekte. Wir brauchen Antifaschismus. Alerta, Alerta, Antifascista!“
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