Ab dem 1. Mai tritt die neue Bioabfallverordnung in Kraft, die vorschreibt, dass im Biomüll höchstens ein Prozent Fremdstoffe enthalten sein dürfen. Ist der Anteil an Fremdstoffen höher als drei Prozent, kann die Tonne von der Stadtreinigung stehengelassen werden. Eine Sichtkontrolle ist gesetzlich vorgeschrieben, jedoch setzen Landkreise zunehmend auch auf Künstliche Intelligenz, um den Biomüll zu kontrollieren. Wer nicht richtig trennt, muss bei schweren Verstößen bis zu 2.500 Euro Strafe zahlen.
In Böblingen, Esslingen und München sind auch Kontrollen mittels Künstlicher Intelligenz geplant. Wie Bild berichtet, wird in München ein Fahrzeug getestet, das mit KI-basierter Kameraerkennung Fremdstoffe aus dem Biomüll filtern soll. Sichtkontrollen gibt es in der Stadt bereits seit 2018. In Reutlingen wird bereits seit Januar der Biomüll mit KI analysiert.
Wie der SWR berichtete, werden in einer ersten Testphase bis Ende März die einzelnen Mülltonnen mit grünen oder gelben Zetteln markiert. Grün bedeutet „richtig befüllt“, gelb bedeutet „falsch befüllt“. Jedoch werden die Mülltonnen in jedem Fall mitgenommen. Ab April beginnt die zweite Phase, in der auch rote Zettel verteilt werden.
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