Kurz vor der offiziellen Verteilung der Ministerposten dringen erste Details aus den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD nach außen. Die SPD lässt dabei den Ambitionen der Union kaum eine Chance. Besonders gespannt wird auf die Besetzung des Finanzministeriums geschaut.
Die Union beansprucht dieses einflussreiche Ressort, neben dem Kanzleramt, für sich. Eine Forderung, die die SPD jedoch gelassen abwiegelt. Laut Bild gilt SPD-Chef Lars Klingbeil als Favorit für das Amt. „Das Finanzministerium ist das einzige Ministerium auf Augenhöhe mit dem Kanzleramt. Dieses Haus ist zentral für uns und keine Verhandlungsmasse“, zitiert die Zeitung einen ranghohen SPD-Politiker.
Anders sieht es beim Innenministerium aus: Die Union erhebt Anspruch auf dieses Ressort, wobei wohl CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt als Anwärter gehandelt wird. Die SPD rechnet laut Bild damit, dass das Ministerium letztlich an die Union gehen wird.
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