Ein Bauingenieur aus Niedersachsen kam für 30 Tage in Ersatzhaft, weil er die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), beleidigt und eine Strafe nicht bezahlt hatte. Das berichtet das Onlinemagazin Apollo News.
Demnach hatte der Mann im Mai 2022 eine E-Mail an Schwesig geschrieben. Er hatte ihr vorgeworfen, eine „Märchenerzählerin“ zu sein, „dummes Zeug“ zu reden und ihr nahegelegt, auf dem Bau zu arbeiten. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück schritt ein, nachdem Schwesig Strafantrag gestellt habe. Aufgrund welcher Passage sie sich beleidigt fühlte, ist unbekannt.
Die Staatsanwaltschaft forderte im März 2023 eine Strafe von 3.000 Euro. Der Bauingenieur wollte Einspruch erheben, dieser erreichte aber das Amtsgericht Osnabrück laut Apollo News nicht. Offenbar hatte der Mann ihn nicht formgerecht eingereicht. Daraufhin griff eine Ersatzhaftstrafe. Die schriftliche Aufforderung zum Haftantritt ignorierte der Niedersachse.
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











