Ein weiterer F/A-18 Super Hornet Kampfjet der US Navy ist ins Rote Meer gestürzt – das zweite Flugzeug, das innerhalb von etwas mehr als einer Woche vom Flugzeugträger USS Harry S. Truman verloren ging. Wie CNN unter Berufung auf fünf mit dem Vorfall vertraute Personen berichtet, kam es beim Landeanflug offenbar zu einem technischen Fehler, der die Besatzung zum Ausstieg zwang.
Während der Jet versuchte, auf dem Deck der Truman zu landen, soll es laut zwei Informanten zu einem Fehler im Fanghaken-System gekommen sein – jenem Mechanismus, der Jets auf einem Flugzeugträger abrupt stoppt. Pilot und Waffensystemoffizier konnten sich mit dem Schleudersitz retten und wurden anschließend per Helikopter geborgen. Beide überlebten mit nur leichten Verletzungen. Das Flugzeug selbst ging im Meer verloren und konnte bislang nicht geborgen werden.
Besorgniserregend sei, dass nur wenige Stunden vor dem Absturz ein möglicher Angriff der vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen auf den Flugzeugträger gemeldet wurde. Vier Quellen berichteten gegenüber CNN, dass die Houthis „einen Schuss“ auf die Truman abgegeben hätten – trotz einer zuvor angekündigten Feuerpause, die US-Präsident Donald Trump erst am selben Tag verkündet hatte. Ob der Angriff mit dem Absturz des Jets in Verbindung steht, ist derzeit unklar.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











