Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) herrschte in der Nacht auf Samstag für zwei Stunden Ausnahmezustand: Wegen der Sichtung einer Drohne wurde der gesamte Flugbetrieb zwischen 20.08 Uhr und 21.58 Uhr eingestellt. Ein drastischer Schritt, der zahlreiche Passagiere und Airlines betraf. Mehrere Maschinen mussten umgeleitet werden, andere konnten erst mit erheblicher Verspätung starten oder landen.
„Die Sicherheit der Passagiere hat oberste Priorität“, erklärte ein Flughafensprecher. Nachdem die Polizei die Lage geprüft hatte, wurde der Alarm kurz vor 22 Uhr aufgehoben. Der Flughafen durfte daraufhin ausnahmsweise seine Nachtflugbeschränkung lockern: Starts waren bis 1.00 Uhr erlaubt, Landungen sogar bis 4.00 Uhr morgens.
Zu den betroffenen Verbindungen gehörten unter anderem Flüge nach Basel, Oslo und Barcelona, die am Boden bleiben mussten. Ein Flug aus London wurde nach Hamburg umgeleitet, ebenso Maschinen aus Stockholm, Antalya und Helsinki. Der Pilot des London-Flugs hatte den Passagieren bereits während des Anflugs von einer Drohnensichtung berichtet.
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