Bei den Einreisen von Afghanen über Aufnahmeprogramme der Bundesregierung kommt es vor dem Abflug eigentlich zu Sicherheitsüberprüfungen der Passagiere. Doch offenbar konnten dennoch acht Afghanen ohne gültige Papiere am Mittwoch nach Deutschland fliegen – wurden jedoch von der Bundespolizei gestellt, wie die Bild berichtet.
Wegen Urkundendelikten leitet die Bundespolizei jetzt Ermittlungsverfahren gegen die betroffenen Afghanen ein. Die nicht zur Einreise berechtigenden Dokumente seien nach der Landung bei der Sicherheitsüberprüfung am Flughafen in Leipzig festgestellt worden, die bis 3 Uhr nachts andauerte.
„Wir können bestätigen, dass die gestern aus Pakistan eingereisten, besonders gefährdeten Personen aus Afghanistan einer Einreisekontrolle unterzogen worden sind und Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden“, erklärte ein Behördensprecher gegenüber der Bild. Schon vor dem Abflug soll es zu Ungereimtheiten gekommen sein.
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