War der Attentäter von Magdeburg wirklich in seinem Herkunftsland Saudi Arabien politisch verfolgt? Wieso wurden Behörden nicht auf den offenbar psychisch verwirrten Täter aufmerksam oder blieben untätig? Wie kann es sein, dass ein offenbar verwirrter Mensch sich als Psychiater niederlassen kann? War es wirklich ein tragischer Einzelfall, den man nicht vorhersehen konnte oder liegt massives Behördenversagen vor?
Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg hinterlässt neben der Trauer viele offene Fragen.
„Die Asylämter sind mit der Bearbeitung und Prüfung der täglich reinkommenden Anträge heillos überfordert“, sagt ein Insider gegenüber NIUS. „Bei einem Antragsteller aus Saudi Arabien kann ohnehin nicht ins Herkunftsland abgeschoben werden, und auch Prüfanfragen sind mit dem Regime dort nicht möglich. Der Klient bleibt also auf jeden Fall in Deutschland. Ein typischer Fall nach dem Motto: Erledigt durch Genehmigung.“ Im Falle des Täters von Magdeburg soll es sogar Hinweise auf kriminelle Umtriebe aus Saudi Arabien gegeben haben, die allerdings nicht ernst genommen wurden, weil nicht zu klären war, ob sich deutsche Behörden damit zum Erfüllungsgehilfen saudischer Unterdrückung machen würden.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











